Botanischer Name: Thymus vulgaris
Familie: Labiatae - Lippenblütler
Anbau: Kontrolliert-biologischer Anbau
Pflanzenteil: Kraut
Herkunft: Ägypten

Thymian zum Räuchern

Thymian verströmt beim Verräuchern einen kräftigen und warmen Rauch, der am schönsten in Räuchermischungen wirkt.

Er vermittelt uns Selbstvertrauen, Mut und Zuversicht und stellt uns in schwierigen Zeiten wieder machtvoll auf die Füße. Dabei können wir mit unseren Kraftreserven in Verbindung treten. Ängste werden sanft aufgelöst und er gibt Schutz, wenn man sich mutlos, einsam und verlassen fühlt. Aber er stärkt auch die Widerstandskräfte und die Entschlossenheit, um anstehende Entscheidungen zu treffen.

Mit ihm kann man sehr gut Räume reinigen und segnen, da er keine negativen Schwingungen duldet. So ist er ein ganz starkes Schutzmittel vor allen negativen Einflüssen. Sein Rauch reinigt und desinfiziert die Luft in unseren Räumen und schafft so eine klare und gesunde Atmosphäre, mit der wir unsere Widerstandskraft erhöhen und Krankheiten vorbeugen können.

Als Schutzmittel bewahrt Thymian vor allen negativen Einflüssen, ob dies nun kraftraubende Situationen, schlechtgelaunte Menschen um uns herum oder unsere Wohnräume sind, die wir z.B. nach Streitereien mit einer Räucherung von negativen Schwingungen reinigen können. Unsere Achtsamkeit wird gestärkt und so können wir uns in vielen Situationen und bei störenden Einflüssen besser nach außen abgrenzen.

In allen Kulturen opferte man zu religiösen Zwecken, um Menschen, Tieren und Göttern zu danken und um sie zu ehren. In einer kleinen Zeremonie kann man lieben Freunden lichtvolle Gedanken senden, sich bei fremden Menschen, die einem hilfreich zur Seite standen, bedanken oder einfach nur der Natur und des Lebens gedenken. Durch eine solche Opferräucherung mit Thymian schaffen wir einen energetischen Ausgleich für eine empfangene Gabe.

Mit seiner Energie und seinem Feuer erfüllt Thymian unser Innerstes. Und so werden ihm seit altersher auch aphrodisische Eigenschaften zugeschrieben, denn was ein solches Feuer und Energie in uns entfachen kann, das muss sich auch im sinnlichen Bereich niederschlagen.

Rituelle Anwendung

Thymian spielt in der minoischen Duftkultur eine große Rolle. Und so verbreitete er sich als Gewürz, Heil- und Räucherpflanze von Kreta und Griechenland über den ganzen Mittelmeerraum.

Römer und Griechen glaubten, dass die Seelen Verstorbener in ihm wohnen. Auch wurde Thymian verräuchert, um Skorpione zu vertreiben. Sein Name leitet sich aus dem griechischen Wort “thyo” ab, was übersetzt soviel wie “den Göttern ein Opfer bringen” bedeutet.

Im klassischen Altertum opferten Frauen in den Tempeln der Liebesgöttin Aphrodite Thymian zusammen mit Rosen. Die Kelten weihten den Thymian ihrer Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin Freya. Nach der Christianisierung wurde aus der Liebespflanze ein Marienkraut.

Im Aberglauben spielte Thymian eine große Rolle bei der Abwehr des Bösen. Man schrieb ihm zu, dass er Stall und Wohnhaus vor Blitzschlag und sonstigem Unheil schützt.

Thymian ist aber auch ein Bestandteil des Kräuterbuschen, der im August traditionell gesammelten Heilkräuter.

 

Dies ist ein Auszug aus meiner Publikation über den Thymian. Die vollständige Beschreibung des Thymians mit der keltischen Räuchermischung Thors Hammer finden Sie in der Enzyklopädie der Räucherpflanzen.  

Seit August 1999 gebe ich mein Wissen an Sie weiter!

Gabriela Stark, www.satureja.de

 

 

Wir empfehlen zu diesem Duft

thymian-linalool-medium.gif
thymian-tuerkisch-medium.gif
raeucherkohle-medium.gif
energetische-schutzraeucherung-medium.gif
freya-medium.gif
thors-hammer---com-medium.gif